Jetzt mal ganz ehrlich… Blinker 11/2016

 

Blinker.de

Sorry, Kai!

17.10.2016, 17:09 Uhr / Aktualisiert am 17.10.2016, 17:11 Uhr

Im „Jetzt mal ganz ehrlich …“ in der BLINKER Ausgabe 11/2016 hat der Fehlerteufel zugeschlagen. Die abgedruckten Antworten von Gerätehändler und Angelprofi Kai Rohde waren leider nicht die seinen. Lesen Sie hier Kais Original-Antworten. Sorry, Kai!

Kai Rohde liebt Meerforellen –zu mindestens dann, wenn ihm kein Brandungsangler seine Bleie um die Ohren wirft. Foto: K. Rohde

Kai Rohde liebt Meerforellen –zu mindestens dann, wenn ihm kein Brandungsangler seine Bleie um die Ohren wirft. Foto: K. Rohde

Kai Rohde liebt Meerforellen -zumindestens dann, wenn ihm kein Brandungsangler seine Bleie um die Ohren wirft. Foto: K. Rohde

Jetzt mal ganz ehrlich … Kai Rohde, Gerätehändler und Meeresprofi

Große Erfolge, kleine Katastrophen. An dieser Stelle reden wir Klartext im BLINKER. Diesmal mit Kai Rohde, bekannt als Meeresprofi und Gerätehändler.

 

Welcher Fisch könnte zuletzt über dich gelacht haben? Und warum?

Ein Steinbutt, der aus dem Nichts auftauchte – erst nach dem Angeln, auf den Bildern meiner „Water-Wolf“-Unterwasserkamera. Der Köder war direkt neben ihm gelandet. Meine Güte, der hätte sich wenigstens mal bewegen können!

Was dürfen wir ihm, falls er den BLINKER liest, von dir ausrichten?

Beim nächsten Mal lass ich mir was Besseres einfallen, verlass dich drauf! 

Welche Schulnote gibst du dir selbst in Anglerlatein?

Nicht so gut, ich bin ein Wahrheitsmensch. Zwischen vier und fünf.

Und wann hast du das letzte Mal einen Angelkollegen angeschwindelt?

Wenn ich schwindle, dann so eindeutig, dass alle es merken. Frage: „Wo hast du den Steinbutt gefangen?“ Antwort: „Das war dort hinten, wo die Möwe hingeschissen hat …“

Was würde mir deine Frau sagen, wen du mehr liebst: das Angeln oder sie?

Erst mal würde sie grinsen und sagen, dass sie oft besser fängt als ich, zumindest auf Butt. Und sie würde sagen, dass ich Zeit mit meinen Kindern sogar dem Angeln vorziehe.

Und jetzt mal ehrlich!

Man kann ja auch mit den Kindern zum Angeln! Meine Tochter spornt mich sogar an, wenn ich Zeit habe, das Wetter schön ist und ein Boot frei: „Papa, lass uns angeln gehen!“

Kai Rohdes schönster Butt wurde von seiner Tochter gefangen – mit nur zwei Jahren. Das Foto hat sie allen Kunden von „Kalles Angelshop“ gezeigt. Foto: K. Rohde

Kai Rohdes schönster Butt wurde von seiner Tochter gefangen – mit nur zwei Jahren. Das Foto hat sie allen Kunden von „Kalles Angelshop“ gezeigt.
Foto: K. Rohde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kai Rohdes schönster Butt wurde von seiner Tochter gefangen – mit nur zwei Jahren. Das Foto hat sie allen Kunden von „Kalles Angelshop“ gezeigt. Foto: K. Rohde

Welches war der schlimmste Angeltag, den dir Petrus je zugemutet hat?

Vor Jahren habe ich mit einem Kumpel am leeren Stand mit Wathose auf Meerforellen geangelt. Dann kam ein Angler angestiefelt, hat direkt hinter uns sein Brandungsgeschirr aufgestellt und uns die 100-Gramm-Bleie um die Ohren geworfen. Links war Platz, rechts war Platz. Er meinte: „Ich angle immer hier!“ Wir haben kopfschüttelnd den Platz gewechselt.

Schon mal ohne Angelerlaubnis erwischt worden?

Erwischt nicht! Aber man bekam den Angelschein erst ab 12 Jahren, und wir haben schon vorher geangelt, immer allein. Einmal hielt der Sheriff am Dorfteich, wir rannten davon. Später hörten wir: Er hatte nur Langeweile und wollte fragen, ob wir was gefangen haben. 

Wie oft und bei welchen Gelegenheiten bist du ins Wasser gestürzt?

Als Jungangler am Oldenburger Graben. Er war frisch ausgebaggert, am Ufer lag ein Wall aus Schlamm und Torf. Ich wollte mir beim Stippen die Hände wachen, da brach die Böschung ab und zack, lag ich drin im Graben. Es begann eine Matschschlacht mit meinem Kumpel.

Welchen Anfängerfehler, der dir passiert ist, wolltest du unseren Lesern eigentlich verschweigen?

Vor ein paar Wochen habe ich beim Plöner Angelverein das Angeln mit dem Kajak vorgeführt. Ein Fotograf der lokalen Presse war dabei. Ich hing einen Gummifisch an und schaute kurz auf das Angstdrillings-Vorfach: Ja, das geht gerade noch so. Prompt kriege ich einen Hecht drauf, er kommt hoch – da geht der leicht verbogene Wirbel auf. Der Hecht war weg, aber immerhin: Der Fotograf hatte ihn schon geknipst …

Wenn die Fische eines Tages einen Spruch in deinen Grabstein meißeln dürften: Wie würde er wohl lauten?

Nur tote Angler schwimmen mit dem Strom! Im Leben ist er seine eigenen Wege gegangen.

Was am Dorfteich begann, nahm ein dickes Ende: 251 Kilo wog der Eishai, den Kai Rohde in Grönland fing. Foto: K. Rohde

Was am Dorfteich begann, nahm ein dickes Ende: 251 Kilo wog der Eishai, den Kai Rohde in Grönland fing.
Foto: K. Rohde

 

 

Was am Dorfteich begann, nahm ein dickes Ende: 251 Kilo wog der Eishai, den Kai Rohde in Grönland fing. Foto: K. Rohde

Zur Person: Kai Rohde, geboren 1975, stammt aus einer Gerätehändler-Familie. Er begann seine Angellaufbahn am Dorfteich, ehe es ihn auf die Meere dieser Welt zog. In Grönland gelang ihm sein spektakulärster Fang: ein Eishai von 251 Kilo. Doch der schönste Fisch seines Lebens bleibt ein kleiner Butt, den er gar nicht selbst gefangen hat: Seine damals zweijährige Tochter kurbelte ihn an Bord. „Allen Kunden im Geschäft hat sie später ihr Fangbild gezeigt“, erinnert sich Rohde. „Kalles Angelshop“ in Neustadt (Holstein) gibt es seit 35 Jahren, der Schwerpunkt liegt auf Küsten- und Meeresangeln, inklusive Bootsvermietung.

 

aus der Zeitschrift Blinke Ausgabe 11/2016

 

 


Datum: Okt 18

Dorschfangbegrenzung in der Freizeitfischerei

Dorschfangbegrenzung in der Freizeitfischerei

Ab dem 01.01.2017 gilt: Laut Artikel 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 dürfen in der Freizeitfischerei nicht mehr als fünf Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden. Im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. März 2017 dürfen nicht mehr als drei Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden.

 

Die Dorschbestände in der westlichen Ostsee sind gefährdet. Im Jahr 2015 gab es nahezu einen kompletten Ausfall des Nachwuchsjahrgangs. Daher hat die EU beschlossen, die Dorschfang-Quoten für die Berufsfischerei stark zu kürzen. Zudem leistet erstmals die Freizeitfischerei einen Beitrag zur Schonung der Bestände. Dafür hatte sich auch Schleswig-Holstein eingesetzt und entsprechende Gespräche mit den Verbänden der Freizeitfischerei, dem Bund und dem EU-Parlament geführt. Schließlich gilt: Der Erhalt der Dorschbestände ist notwendig, damit auch in Zukunft noch Dorsche geangelt und gefischt werden können.

Warum darf ich nur fünf bzw. drei Dorsche fangen?

Die o. g. EU-Verordnung gilt in allen Mitgliedsstaaten unmittelbar, es bedarf keiner gesonderten landesrechtlichen Umsetzung. Die EU hat die vertraglich vereinbarte Hoheit, Fischereiregelungen für die Seegewässer der Mitgliedsstaaten zu erlassen. Dem gingen Gespräche mit den Mitgliedstaaten voraus.

 

Muss ich das Angeln generell einstellen, wenn das Tagesfanglimit von 5 Dorschen (Februar, März: 3 Dorsche) erreicht ist?

Das hängt von der Fallkonstellation ab. Es ist nicht gestattet, gezielt auf Dorsch weiter zu angeln und gefangene Dorsche dann zurückzusetzen, wenn das Tagesfanglimit bereits erreicht ist. Damit wäre der Tatbestand des „catch & release“ erfüllt, das gemäß Landesfischereigesetz eine verbotene Handlung darstellt.

„Gezieltes Weiterangeln“ meint, wenn durch die bewusste Wahl der Angelmethode, ggf. des Angelköders und des Angelplatzes weiter vorrangig auf die Zielfischart Dorsch geangelt wird. Wenn Sie zum Beispiel vom Boot aus mit Pilkern und Beifängern über Dorschfanggründen angeln, ist dieser Tatbestand sicher erfüllt. Hier ist der Dorsch die bewusst angestrebte Zielart. Natürlich kann es dabei auch Fänge anderer Arten geben, aber diese werden bei der genannten Methode nicht vorrangig gefangen.

Andere Konstellationen sind weniger eindeutig zu entscheiden, hier muss eine fallweise Beurteilung erfolgen. Wenn Sie zum Beispiel Brandungsangeln betreiben, kann dies auf unterschiedliche Zielarten (vor allem Dorsch oder Plattfisch) erfolgen. Hier ist das „gezielte Weiterangeln“ auch vom Verlauf des bisherigen Angelns abhängig. Wenn Sie z. B. in den vergangenen Angelstunden schon mehrere Dorsche aber kaum oder keine Plattfische gefangen haben und daher das Fanglimit erreicht haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie unter Fortsetzung dieser Angelmethode weitere Dorsche fangen würden – das wäre dann nicht zulässig. Wenn die Dorsche jedoch „Beifang“ in der Plattfischangelei sind, kann weiter auf Flunder, Scholle und Co. geangelt werden. Ist dabei das Baglimit beim Dorsch erreicht, so sind darüber hinaus gefangene Dorsche nach guter fischereilicher Praxis vom Fanggerät zu befreien und unverzüglich zurückzusetzen – unabhängig davon, ob sie das Mindestmaß erreicht haben oder nicht.

Ganz generell ist hier zu ergänzen, dass die Umsetzung des Baglimits auch von der freiwilligen Mitwirkung der Angler lebt. Der verantwortungsbewusste Angler wird sich an die Tagesfangbegrenzung halten, da er seinen persönlichen Beitrag zur Schonung des Dorschbestandes leisten will.

 

Welche rechtliche Handhabe hat die Fischereiaufsicht, um die Einhaltung des Tagesfanglimits zu kontrollieren?

Nach Landesfischereigesetz (§ 44 Abs. 1 Nr. 4) sind die Fischereiaufsichtspersonen in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben u.a. befugt, die mitgeführten oder ausliegenden Fanggeräte, die Fische und Fanggeräte in Wasser- und Landfahrzeugen sowie die Fischbehälter zu überprüfen (natürlich gilt hier immer der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit). Bei einem begründetem Verdacht werden die Fischereiaufseher also dazu auffordern, Transportbehälter für Fische, den Kofferraum eines PKW oder auch Kisten an Bord eines Bootes zu öffnen.

Die Verweigerung einer solchen Überprüfung kann als Ordnungswidrigkeit nach § 46 Abs. 1 Nr. 14 geahndet werden.

 

Kann die Kontrolle von Anglern auch durch die Wasserschutzpolizei erfolgen?

Die Wasserschutzpolizei ist zuständig für die Kontrolle der Fischerei auf See. Daher kontrollieren die Kollegen der Wasserschutzpolizei auch Angler auf der Ostsee, und die Einhaltung des Tagesfanglimits ist ein Tatbestand dieser Kontrollen.

 

Welche Ahndungsmöglichkeiten gibt es hinsichtlich der Einhaltung des Tagesfanglimits beim Dorsch?

Fragen zu Sanktionsmöglichkeiten und deren Höhe befinden sich derzeit in der Bund-Länder-Abstimmung (Stand: 12/2016). Sobald diese Fragen geklärt sind, wird hier aktualisiert.

 

Wer kontrolliert diese Regelungen?

Für die Kontrollen der Einhaltung des Baglimits an Land (Strand, Häfen, Seebrücken etc.) werden hauptamtliche und ehrenamtliche Fischereiaufseher eingesetzt. Auf See wird die Überwachung innerhalb der Küstengewässer des Landes durch die Wasserschutzpolizei erfolgen. Außerhalb der Küstengewässer von Schleswig-Holstein ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zuständig.

 

Gelten die Fangbegrenzungen auch für den Nord-Ostsee-Kanal oder andere Binnengewässer, in denen hin und wieder Dorsche gefangen werden können?

Der Nord-Ostsee-Kanal ist fischereirechtlich ein Binnengewässer. Laut § 2 Abs. 1 i.V.m. Anlage 1 Binnfischereiverordnung SH gilt in Binnengewässern für Dorsch ein Mindestmaß von 35 cm. Die Regelungen zur Fangbegrenzung gelten nur in „Gemeinschaftsgewässern“ der EU (= Küstengewässer), nicht aber in Binnengewässern. Folglich können im Nord-Ostsee-Kanal derzeit Dorsche ohne Mengenbegrenzung gefangen werden. Gleiches gilt für alle anderen Binnengewässer, in denen ggf. Dorsche gefangen werden können (z. B. Trave bis zum Beginn des Küstengewässers).

 

Wieso gilt für Angler in schleswig-holsteinischen Küstengewässern ein Mindestmaß von 38 cm und für Erwerbsfischer von 35 cm?

Das Mindestmaß für Angler ergibt sich aus der Küstenfischereiverordnung des Landes (KÜFO SH), die 38 cm bestimmt. Die für Berufsfischer relevante Regelung ergibt sich hingegen aus unmittelbar geltendem EU-Recht. Allerdings gilt im Rahmen der aktuellen europäischen Fischereipolitik mittlerweile ein Anlandegebot für Dorsche jeglicher Größe (abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen bei sehr geringen Beifangmengen an zu kleinen Fischen) – daher handelt es sich bei dem Maß für die Berufsfischer auch nicht mehr um ein „klassisches“ Mindestmaß, sondern mehr um ein Maß für die spätere Vermarktung der Fische.

 

Wie ist es geregelt, wenn ich bin zusammen mit meinen Kindern (z. B. 8 und 10 Jahre alt, daher beide noch ohne eigenen Fischereischein) auf der Ostsee unterwegs bin. Dürfen wir zusammen nur 5 bzw. 3 Dorsche anlanden, oder haben die Kinder ein eigenes Anrecht auf Ausnutzung des Baglimits?

Gemäß LFischG § 26 (2) bedürfen Kinder unter 12 Jahren beim Fischfang der Aufsicht eines Fischereischeininhabers, da sie noch keinen eigenen Fischereischein haben dürfen. Die Regelung der Höchstfangmenge an Dorsch je Angler/Tag ist davon allerdings unberührt. Sofern Sie also mit Kindern, die noch keinen eigenen Fischereischein haben, zusammen angeln und diese dabei beaufsichtigen, dürfen die Kinder und Sie selber jeweils die erlaubten 5 Dorsche (Februar, März = 3) entnehmen. Das gilt analog, wenn ein erwachsener Fischereischeininhaber eine Person mit einer Ausnahmegenehmigung für Menschen mit einer Behinderung (nach LFischG-DVO § 5 Abs. 4) betreut.

 

Informationen zum schleswig-holsteinischen Fischereirecht sind erhältlich unter: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/gesetzeVerordnungen.html

 

 


Datum: Dez 31

Bootsdorsche aus der Ostsee

Gemütlich tuckern Kai und ich im kleinen Crescent-Boot über die Ostsee. Der 5-PS-Motor kämpft gegen die Wellen an. Drei Schleppruten haben wir ausgelegt. Plötzlich schlägt eine der Ruten deutlich aus. Die Bremse der Tecota-Schlepprolle singt und Kai nimmt die Rute auf. Die Biegung der Rute verrät einen größeren Fisch. Langsam pumpt Kai ihn ans Boot. Dann taucht ein 65er Dorsch an der Oberfläche auf und wird gekeschert. Dieses war der erste Streich. Kaum 50 Meter weiter sind wir gefahren, als erneut eine Rute ausschlägt. Und wieder hat ein Dorsch gebissen

Zeitschrift Blinker 02/2016 Seite 74-77

zur PDF


Datum: Feb 24

Gutes getan, darüber nicht lange geredet und konsequent schnell gehandelt.

 

 

21.Tag der Meerforelle 29. u. 30.03.2014

21.Tag der Meerforelle 29. u. 30.03.2014

Pressemitteilung

Gutes getan, darüber nicht lange geredet und konsequent schnell gehandelt.

Angelgerätehändler Kalle Rohde tut Gutes und sorgte jetzt mit einer Geldspende dafür, dass im Neustädter Lachsbach, die Präsentanz der Meerforellen-Smolts und laichenden Salmoniden gesichert wurde!

Der Lachsbach in Neustadt- Sierhagen, einem der besten Aufstiegsgewässer für Lachse und Meerforellen in ganz Schleswig-Holstein, drohte infolge ausbleibender Niederschläge 2014 die streckenweise Abtrocknung. Daher stiftete der Angelgerätehändler Kalle Rohde aus Neustadt jetzt 1200 Euro an den „Förderverein für Gewässerpflege-, Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen an Fließgewässern”, dessen Gründer Uwe Morgenroth, den Lachsbach seit Jahren betreut.

Das Geld diente dazu, den Lachsbach mit zusätzlichem Wasser zu versorgen und stammt aus dem Erlös der Tombola beim „Tag der Meerforelle 2014”, der Ende März 2014 ebenfalls von Kalle Rohde veranstaltet wurde. Eigentlich sollte das Geld dem Landessportfischerverband Schleswig-Holstein (LSFV-SH) zugutekommen, aber nach Rücksprache mit Dr. Bohn, dem Geschäftsführer des Verbandes, war dieser sofort bereit, die lebensspendende Maßnahme zu unterstützen und auf das Geld für den LSFV-SH zu verzichten.

Durch die Versorgung des Lachsbaches mit zusätzlichem Wasser, konnten Meerforellen und Lachse auch dieses Jahr wieder ablaichen. Auch heranwachsende Smolts, Fischnährtiere und das Ökosystem selbst profitierten von dieser helfenden Maßnahme.

PDF zum Ausdrucken

SpendenübergabeTag der Meerforelle 2014

SpendenübergabeTag der Meerforelle 2014

 


Datum: Dez 17

Fischereiabgabe und Urlauberfischereischein in Schleswig-Holstein online verfügbar

Kalles Angelshop informiert über die Pressemitteilung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume:

Angler in Schleswig-Holstein können die Fischereiabgabe und den Urlauberfischereischein von sofort an im Internet erwerben. „Mit dem Online-Verfahren erfüllen wir eine langjährige Bitte vieler Angler und unterstützen vor allem den Tourismus“, sagte der stellvertretende Staatssekretär Dr. Jürgen Ceynowa heute (17. März 2014). „Ich freue mich sehr, dass wir damit erstmalig eine für viele Bürger relevante Verwaltungsleistung des Landes im Internet anbieten können.“

Die Fischereiabgabe und der Urlaubsfischereischein können per Kreditkarte bezahlt und die Dokumente sofort nach Bezahlung ausgedruckt werden. Eine Bezahlmöglichkeit mittels Lastschrift wird in Kürze noch ergänzt. Die Fischereiabgabe kann ohne gesonderte Anmeldung im Serviceportal entrichtet werden. Für den Kauf eines Urlauberfischereischeins ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, um den missbräuchlichen Erwerb zu verhindern.

Zeitgleich wird die Fischereiaufsicht im Land mit modernen Smartphones ausgerüstet, mit denen die Kontrolle der Echtheit der Online-Dokumente erfolgen wird. Dazu wurde eine spezielle „Fischerei-App“ entwickelt, die in der Lage ist, den auf den neuen Online-Dokumenten aufgedruckten QR-Code zu lesen und zu entschlüsseln und somit gefälschte Dokumente aufzudecken. Neben dem Kauf im Internet können die herkömmlichen Fischereiabgabe-Klebemarken und die Urlauberfischereischeine auch weiterhin bei den örtlichen Ordnungsbehörden und Außenstellen der Fischereiaufsicht erworben werden.

Zum rechtlichen Hintergrund
In Schleswig-Holstein benötigt man zum Fischfang grundsätzlich einen Fischereischein, gleich, ob man an der Küste oder im Binnenland angeln möchte. Ausnahmen von der Fischereischeinpflicht bestehen lediglich auf gewerblichen Angelkuttern oder an gewerblichen Angelteichen und das auch nur, wenn der Anbieter eine Aufsichtsführung gewährleisten kann. Die Fischereischeinpflicht besteht in Schleswig-Holstein ab dem vollendeten 12. Lebensjahr, jüngere Kinder dürfen nur in Begleitung eines Fischereischeininhabers angeln.

Wer keinen Fischereischein besitzt, kann für einen Zeitraum von 28 aufeinander folgenden Tagen einen sogenannten Urlauberfischereischein erwerben, im Kalenderjahr kann diese Ausnahmegenehmigung dann noch einmal um weitere 28 Tage verlängert werden. Zusammen mit dem Urlauberfischereischein wird ein detailliertes Merkblatt ausgegeben, das über tierschutz- und fischereirechtliche Fragen rund ums Angeln informiert und von jedem Urlauberfischereischeininhaber vor Angelbeginn studiert werden muss.

Außerdem muss jeder, der in Schleswig-Holstein die Fischerei ausüben will, die schleswig-holsteinische Fischereiabgabe von derzeit 10,- € pro Jahr entrichten. Das gilt ausdrücklich auch für Bürger aus anderen Bundesländern, die einen Fischereischein besitzen und im jeweiligen Jahr gegebenenfalls schon Fischereiabgabe im Heimatbundesland entrichtet haben.

Die Fischereiabgabe und den Urlauberfischereischein Schleswig-Holstein finden Sie online unter:
https://service.schleswig-holstein.de/verwaltungsportal/fvp/fv/MELUR/Fischerei/wfFischereiStart.aspx?sid=19#

Alle Rechtsgrundlagen zur Fischerei, Antworten auf die wichtigsten Rechtsfragen rund ums Angeln und Informationen zur Verwendung der Fischereiabgabe finden Sie auf den Internetseiten der Landesregierung unter
http://www.schleswig-holstein.de/UmweltLandwirtschaft/DE/LandFischRaum/08_Fischerei/ein_node.html.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201 | Telefax 0431 988-7137
E-Mail: pressestelle@melur.landsh.de
Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de
Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melur.schleswig-holstein.de

„Wir werden für Sie auch weiter, die Fischereischeinabgabe während der Ladenöffnung verkaufen“

Team Kalles Angelshop


Datum: Aug 11

Petri Heil BRANDUNGSANGELN für Kinder und Jugendliche

Petri Heil BRANDUNGSANGELN

Angeln. So manch einer denkt dabei an in Gummistiefeln steckende Menschen, die stundenlang am Ufer sitzen, eine Angel halten und aufs Wasser starren. Dass dem nicht so ist und Angeln alles andere als langweilig ist, davon können sich auch bereits die Jüngsten überzeugen. Viele Kinder, die das Angeln bereits für sich entdeckt haben, wissen nämlich, dass Angeln ein richtiges Abenteuer ist.

Familienmagazin der Lübecker Bucht Küstenkinner Nr. 02 Lütte Lüüd auf Swutsch!

Hier geht es zur PDF


Datum: Jun 12

Beruf Meerforellenberater Kutter und Küste Nr. 45, Seite 32 – 34

Beruf Meerforellenberater Kutter und Küste

Seit 32 Jahren betreibt Kalle Rohde sein Angelgeschäft in Neustadt/Ostholstein. Wer sich so lange oben hält, muss tüchtig sein. Ist er auch, der Kalle, wie ich bei meinem Besuch in Neustadt feststellen konnte. Was mich am meisten beeindruckt hat: Der Mann hat es nicht nötig zu übertreiben oder gar zu
„spinnen“, was seine Fänge angeht. „Meerforellen über 70 Zentimeter habe ich hier bei uns an der Ostsee noch keine erwischt. Die größten waren in den 60ern. Was soll ich sagen, iss’ einfach so!“ Vielleicht liegt hier das Geheimnis seines Erfolgs? Keine wilden Storys erzählen, sachlich bleiben, die
Fakten anerkennen und vor allem die Liebe zum Fisch nicht vergessen. Und ist eine 60er Meerforelle etwa kein toller Fisch?

Kutter & Küste Nr. 45

zur PDF Datei


Datum: Mai 14

20 Jahre Tag der Meerforelle

JUBILÄUM – JUBILÄUM – JUBILÄUM – JUBILÄUM

Am 23./24. März 2013 feiern wir mit Ihnen den Geburtstag unserer Kultveranstaltung – den Tag der Meerforelle. Freuen Sie sich auf altbekannte Gesichter, langjährige Freunde, eine tolle Tombola und ein unvergessliches Wochenende in Neustadt

Rute & Rolle 03/2013

zur PDF-Datei

 


Datum: Mrz 20

Sechs Richtige für Silber

Zur richtigen Zeit am richtigen Strand und dann auch noch das Richtige
tun – für viele Angler, die auf Meerforellen fischen,
fast unmöglich.

Aber es gibt eine Lösung: Guiding! Daniel Frank
stellt Ihnen sechs Ostsee-Guides vor, die Sie mit Erfahrung und
der passenden Technik zur Forelle führen
Rute & Rolle 12/2011

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Tolle Resonanz am Tag der Meerforelle

Rückblick auf den 18. Tag der Meerforelle am 26./27.03.2011
Der Reporter 06.04.2011

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Blinker dir einen

Dorschangeln mit Meerforellenblinker
Fisch & Fang 02/2011

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Es geht auch MEER

Mit der Pose auf Plattfisch und Dorsch
Blinker 12/2010

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Kult an der Küste

Rückblick auf den 17. Tag der Meerforelle
Rute & Rolle 07/2010

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Brandungsseminar – Schule im Sand

Rückblick auf das 5. Shimano Brandungsseminar
Rute & Rolle 06/2010

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Mit uns ans Wasser

Driftfischen auf Meerforelle
Rute & Rolle 06/2010

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Fischen mit Freunden – das Programm

Programm zum 17. Tag der Meerforelle am 27./28. März 2010
Rute & Rolle 02/2010

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

4. Shimano.Brandungsseminar – Schulung auf Sand

Bericht zum 4. Shimano.Brandungsseminar

Rute & Rolle 06/2009

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Heiße Eisen für kalte Tage

Ein Blick in die Köderboxen der Meerforellenprofis
Rute & Rolle 03/2009

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Schwerster Fisch wog fast 3 Kilo

Bericht zum 16. Tag der Meerforelle
Der Reporter v. 25.03.2009

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Auf der Jagd nach ’silbernen Kraftpaketen

Bericht zum 16. Tag der Meerforelle
Lübecker Nachrichten / Ostholstein v. 22/23.03.2009

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Oberflächliche Aktion

Karpfenangeln zählt zu den passiven Angelmethoden, bei denen man viel Sitzfleisch benötigt und oft lange auf einen Biss warten muss. Doch es geht auch anders. Kai Rohde stellt den Karpfen aktiv an der Oberfläche nach. André Pawlitzki hat ihn mit der Kamera begleitet.
Blinker 08/2008

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Lough Corrib-Guinness und Grosshechte

Auf Hecht-Safari am Lough Corrib in West-Irland.
Rute & Rolle 07/2008

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Forellenparty in Pelzerhaken

Nachlese zum 15. Tag der Meerforelle
Rute & Rolle 06/2008

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

3. Shimano-Brandungsseminar–Schule am Strand

Im März 2008 ging das Brandungsseminar von Fa. Shimano, Kalles Angelshop und Rute & Rolle bereits in die dritte Runde.

Diesmal drehte sich in Pelzerhaken an der Ostsee alles um Ruten, Rigs und weite Würfe. Tobias Norff war mit der Kamera dabei.
Rute & Rolle 05/2008

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Mit uns am Wasser

Begleiten Sie uns ans Wasser! Fliegenfischen am Fluss, Pilken auf der Ostsee, Stippen, Raubfisch- oder Karpfenangeln. Jeden Monat halten wir einen Angeltag für Sie in Wort und Bild fest. DIESMAL: Verschiedene Methoden auf Hornhecht.
Rute & Rolle 05/2008

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Multi- oder Stationärrolle?

Expertenfrage des Monats
Blinker 11/2007

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Eins für alle Fänge

Ein Vorfach für das Brandungsangeln
Blinker 09/2007

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Ferox: Das Ding aus der Eiszeit

Der Lough Corrib in West-Irland ist bekannt für seine Hechte und Bachforellen. Doch in seinen Tiefen lebt auch ein echtes Eiszeit-Wesen: die Ferox–Forelle!
Rute & Rolle 08/2007

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Tag der Meerforelle

Bericht zum 14. Tag der Meerforelle am 31. März / 1. April 2007
Rute & Rolle 08/2007

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23

Strand statt Schule

Ferienprogramm für Jungangler
Rute & Rolle 07/2007

zur PDF-Datei


Datum: Jan 23