Iron Fisherman April 2005

Ab Kiel ging es mit der neuen Luxus Fähre, Color Fantasie Richtung Oslo. Auf der Fähre konnten die Teilnehmer die Überfahrt bei ruhiger See und schönsten Sonnenschein genießen. Um 9.00 Uhr am nächsten Morgen lief das Schiff in Oslo ein. Norwegen begrüßte die Passagiere bei schönsten sonnigem Wetter. Die Fahrt ging weiter Richtung Norden der Insel Hitra entgegen. Am Abend trafen die Teilnehmer des zweiten Iron-Fisherman in Ansnes auf Hitra ein.

Nachdem alle Angler eingetroffen waren und die Unterkünfte bezogen wurden, gab es noch eine ausführliche Einweisung in die Sicherheitsmassnahmen und in das Angelrevier rund um Ansnes durch Kai Witt. Am nächsten Morgen wurden die Boote übergeben und die Jagd auf die großen Leng und Lump der Tiefsee konnte beginnen.

Es kam darauf an einen großen Leng, Lump und Dorsch zu fangen. Das Wetterbericht für diesen Tag sah nicht so gut aus, Wind und Regen waren vorher gesagt. Nachmittags kamen die Boote dann auch nach und nach rein. Ein weiterer gigantischer Leng wurde von Peter Gnech gefangen. Er brachte einen Fisch von 174cm herein. Es schien als sei hier zurzeit alles möglich, Täglich wurden riesige Leng und große Lump gelandet. Die Gesamtpunkte der gewerteten Fische lagen so eng beieinander das man mit nur einen großen Fisch von den hinteren Plätzen ganz nach vorne kommen konnte.

In den nächsten Tagen wurde jede mögliche Stunde im tiefen Wasser genutzt um die Chance auf einen großen Leng oder Lump nicht zu verpassen. Die Angler mussten sich nicht nur mit der großen Wassertiefe und schweren Bleien abkämpfen, das ewig schlechte Wetter und die vielen kleinen Haie die einem ständig die Köderfische abfraßen machten das angeln zusätzlich schwer. Es wurden auch immer wieder tolle Fische für die Sonderwertung gefangen. Es kamen immer wieder tolle Köhler und ab und zu noch ein Seeteufel.

Rolf Boddenberg konnte die Sonderwertung mit einem Rochen von 119cm und 9,35 Kg noch einmal recht hoch stufen. Dieser
Fisch konnte aber auch noch einmal von Norbert Höft mit einem Köhler von 9,98Kg und 116cm überboten werden. Die Gesamtwertung war bis zum Schluss noch immer offen. Große Dorsche waren der Schlüssel zum Erfolg, und so setzten die an der Spitze platzierten alles daran einen großen Dorsch zu fangen. Denn die riesigen Leng und Lump noch zu Toppen schien sehr schwierig. Die beiden erstplazierten waren zum Schluss tatsächlich Punktgleich und somit musste das Gesamtgewicht der drei

 

bedeutete angeln in 300m bis 400m Wassertiefe mit großen Bleien. Doch der erste Angeltag begann mit viel Wind und Regen sodass das angeln nur im Bereich der schützenden Inseln möglich war. Es wurden trotzdem einige schöne Fische gefangen. Die Artenvielfalt reichte von Leng, Dorsch Köhler und Pollak über Heilbutt und sogar ein Seeteufel wurden gefangen. Am Abend überraschte Torben Brand mit einem Pollak von 84cm und 6,6kg und setzte die Messlatte in der Sonderwertung gleich hoch an.

Am nächsten Tag war das Wetter ruhiger und das angeln im offenen, tiefen Wasser konnte beginnen. Die Neulinge in diesem Revier mussten sich im tiefen Wasser erst einmal orientieren. Es dauerte einige Zeit bis die erfolgreichen Löcher gefunden waren. Am Abend kam Mario Witt mit zwei riesigen Leng herein. Sein größter Leng war 167cm und hatte ein Gewicht von 26,75kg damit hatte er seinen eigenen Rekord toppen können. Sein alter Rekord

war für zehn Jahre auch der Camp Rekord. Die Ereignisse überschlugen sich an diesem Abend, denn der neue Rekord sollte nicht lange Bestand haben. Zwei stunden später kamen weitere Riesen Leng. Der größte wurde von Dietmar Rohlfing gefangen und brachte 33,50kg auf die Waage bei einer Länge von 170cm. Damit wurden die Erwartungen gleich am zweiten Angeltag übertroffen. Am nächsten Morgen war es noch ruhig aber der gewerteten Fische entscheiden. Hierbei hatte Peter Gnech das größere Glück und lag mit dem Gewicht nur wenig über dem von Michael Simon.

Zum Abschluss waren sich alle einig das die Fischgrößen alle Erwartungen übertroffen hatten. Es wurden zwölf Leng von über 20Kg und etliche große Lump gefangen. Den größten Lump fing Marco Harnack mit einem Gewicht von 10,28Kg bei einer Länge von 112cm. Die Angelreise wurde mit einem gemeinsamen Essen auf der Fähre abgeschlossen. Nachdem die Fähre am Morgen des 13.04.05 in Kiel fest machte fuhren alle Teilnehmer mit schönen Erinnerungen an riesige Fische nach Hause.

Viele hatten schon angekündigt, dass sie im nächsten Jahr, beim 3. Iron Fisherman von Nordatlantik-Tours wieder dabei sind. Der dritte Iron-Fisherman findet vom 30.03.06 bis zum 12.04.06 statt. Wer jetzt Interesse hat an so einer tollen Veranstaltung teil zu nehmen sollte unter www.Nortatlantik-Tours.de reinschauen.

<< zurück zur Übersicht